MATERIAL / FÖRDERUNG / ANSCHLÜSSE

Zuerst das Material.
Dann die Ausrüstung.

Harz und Zementsuspension stellen unterschiedliche Anforderungen an Pumpe und Fließweg. Ein geeignetes System fördert das gewählte Material, ermöglicht die Einstellung des erforderlichen Drucks und lässt sich sicher mit dem Packer verbinden.

WAS MÖCHTEN SIE INJIZIEREN?

Anderes Material, andere Anforderungen.

Wählen Sie ein Material und sehen Sie, was die Auswahl der Ausrüstung bestimmt.

INJEKTIONSSYSTEM FÜR HARZ

Eine Harzpumpe mit Zubehör passend zu Ihrem Harz.

Die Auswahl hängt von Viskosität, Komponentenzahl und Verarbeitungszeit des Materials ab. Anschließend stimmen Sie Injektionsdruck und Verankerungsart des Packers auf die Anwendung ab.

01 / PUMPE

Harz fördern

Wählen Sie Förderprinzip und Steuerung. Bei Mehrkomponentenmaterialien legen Sie die Dosier- und Mischmethode fest.

02 / SCHLAUCH

Freier Durchfluss

Schlauchlänge und Innendurchmesser müssen zur Harzviskosität und zur erforderlichen Förderleistung passen.

03 / KUPPLUNG

Eine dichte Verbindung

Kegel- oder Flachkopfkupplung müssen zum Nippel am Packer passen.

04 / PACKER

Verankerung im Untergrund

Wählen Sie Durchmesser, Länge und Dichtung passend zum Bohrloch und zu dem Bereich, den das Harz erreichen soll.

BEISPIEL / DRUCKREGELUNG

PI-PUMP 4000 kann mit dem Packer PI-P 6,5/27 verwendet werden.

Beim Injizieren eines geeigneten Harzes können Sie die Pumpe auf 30 bar einstellen und mit dem Packer PI-P 6,5/27 arbeiten. Die maximale Pumpenleistung bedeutet nicht, dass die Pumpe immer mit Höchstdruck fördert.

EINSTELLUNG IN DIESEM BEISPIEL30 bar

Passen Sie den Förderdruck an Packer und Injektionsaufgabe an.

Wie arbeiten diese Komponenten zusammen?

PI-PUMP 4000 fördert Harz durch einen Druckschlauch und eine CPX-T-Kupplung zum Packer PI-P 6,5/27. Wählen Sie Schlauch und Endarmaturen passend zu Pumpe, Kupplung und Arbeitsdruck.

30 bar ist der maximal empfohlene Druck für diesen Packer. Erfordert die Anwendung weniger Druck, wählen Sie eine niedrigere Einstellung.

BEISPIEL / MATERIALWECHSEL

Eine andere Druckeinstellung macht aus einem Harzsystem kein Zementsystem.

Sie haben eine PI-PUMP 4000 und Harzpacker, möchten aber Zementsuspension injizieren. Die Einschränkung liegt im Verwendungszweck der Pumpe und in der Bauweise ihrer Ventile und Durchgänge. Weder höherer noch niedrigerer Druck macht sie für eine feststoffhaltige Mischung geeignet.

Suspensionspumpe auswählen

Beginnen Sie mit einer Ausrüstung, die für diese Mischung ausgelegt ist. Berücksichtigen Sie Korngröße, Konsistenz, erforderliche Förderleistung und Materialaufbereitung.

Restlichen Fließweg abstimmen

Prüfen Sie nacheinander Schlauch, Ventil, Kupplung, Nippel und Packerkanal. Die Mischung muss jede Komponente passieren können: Ein einziger enger Durchgang kann das gesamte System begrenzen.

Durchgänge und Anschlüsse vergleichen →
HAMMPACK AUSRÜSTUNGSAUSWAHL

Sagen Sie uns, was Sie injizieren und welche Ausrüstung Sie bereits haben.

Für die Systemauswahl benötigen wir vier konkrete Angaben:

  1. Material: Produktname, Komponentenzahl sowie bei Suspensionen Korngröße und Konsistenz.
  2. Aufgabe: Untergrund, Injektionsstelle, Bohrlochdurchmesser und erforderliche Packerlänge.
  3. Arbeitsbedingungen: erforderlicher Druck, Förderleistung und Schlauchlänge.
  4. Vorhandene Ausrüstung: Pumpenmodell, Schlauch, Kupplung und Packer. Fotos der Anschlüsse helfen uns bei der Abstimmung.
Gemeinsam ein vollständiges System auswählen →